Es wird mörderisch heiß in Beilngries

Ende Februar erscheint im Emons-Verlag der in Beilngries angesiedelte Krimi „Reinheitsgebot“ des Schriftstellers Thomas Neumeier.

Worum wird es gehen?

Das bayerische Reinheitsgebot jährt sich zum 500. Mal, doch den ersten Sud seines Jubiläumsbieres erlebt Brauereichef Adalbert Biber nicht mehr. Sein rätselhafter Tod hinterlässt rivalisierende Erben und viele Fragen. Die drängendste: Wer ist die Leiche im Kirchenbrunnen? Erna Starck nimmt die Ermittlungen auf – und stößt im idyllischen Beilngries auf dunkle Geheimnisse. Zwischen Kanufahrern und Bierköniginnen streift ein Schatten durchs Altmühltal und wendet sein höchsteigenes Reinheitsgebot an.

Süffig und spannend

Von Dirndeln, Unholden und Schaumkronen

»Wer Bier trinkt wird 100 Jahre alt« - Brauereibesitzer Biber ist dieses sprichwörtliche Glück nicht vergönnt. In »Reinheitsgebot« lässt Thomas Neumeier ihn nicht einmal die ersten zwanzig Seiten überleben. Die Ermittlungen, während der der Leser viel über das Brauwesen erfährt, gestalten sich spannend und sind zwischen den Zeilen immer mit einem Schuss Humor gewürzt. Hinter der malerischen Kleinstadt-Kulisse brodelt es nicht nur im Bierkessel: Es geht um Konkurrenz, Intrigen und Überlebenskampf der Unternehmer um jeden Preis. Von psychologischer Spannung durchzogen, steigert sich die Handlung unaufhörlich bis zum Finale. Neumeier hat Talent für vielschichtige Charaktere und authentische Dialoge. Mit bayerischem Charme und Liebe zu Land und Leuten überzeugt der Ton des Textes auf ganzer Linie. Zum 500-jährigen Jubiläum des Reinheitsgebots liefert dieser Krimi das literarisch-kriminalistische Feuerwerk auf dem Papier.